Micro Habits sind Gewohnheiten in ihrer kleinsten Form: eine Kniebeuge, eine Seite lesen, ein Glas Wasser. Sie sind bewusst so winzig gewählt, dass sie an jedem Tag machbar sind, auch an schlechten. Genau dadurch werden sie zur Routine, aus der später mehr wachsen kann.
Die meisten Vorsätze scheitern nicht an Faulheit, sondern an Überladung. Wer fünf Dinge gleichzeitig ändern will, ändert oft gar nichts. Deshalb bekommst du hier genau ein Micro-Habit. So klein, dass dir keine Ausrede mehr einfällt.
Die Methode wird dem Komiker Jerry Seinfeld zugeschrieben: ein Kreuz im Kalender für jeden Tag, an dem er schrieb. Nach ein paar Tagen entsteht eine Kette. Ab dann gibt es nur noch eine Aufgabe: die Kette nicht reißen zu lassen.
Neue Gewohnheiten brauchen Zeit. In einer bekannten Untersuchung waren es im Schnitt rund zwei Monate, bei manchen deutlich mehr. So eine Strecke hält man nur durch, wenn die tägliche Hürde winzig ist. Eine Minute gehen, eine Seite lesen. Der Einstieg ist mit Absicht lächerlich klein, größer wird es von ganz allein.
Hänge dein Habit an etwas, das du ohnehin täglich tust: nach dem Zähneputzen, nach dem ersten Kaffee. Die bestehende Routine erinnert dich von selbst.
Hinweis: Alle Inhalte dienen der allgemeinen Information und Motivation und ersetzen keine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung. Bei anhaltenden Beschwerden oder dauerhaft gedrückter Stimmung hol dir bitte ärztlichen oder psychotherapeutischen Rat.